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Sykkelruten Vita Velo i Farsund fra Jølle mot Rudjord
Sykkelruten Vita Velo i Farsund fra Jølle mot Rudjord.
Photo: Camilla Høy
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Der neu angelegte Radweg zwischen dem Leuchtturm von Lista und dem Leuchtturm von Varnes in der Fahrradgemeinde Farsund - das sind 15 Kilometer voller Glück.

Beim Leuchtturm von Lista kann man Elektrofahrräder, normale Fahrräder und Kinderfahrräder zu einem moderaten Preis mieten. Fahrradhelme ebenfalls. Probieren Sie den Radweg Vita Velo Vest-Lista aus.

Erlebnisse auf dem Fahrrad

Während wir die Sättel einstellen und die Helme unter dem Kinn spannen, lernen wir nebenbei, dass „Vita“ Leben und „Velo“ Rad bedeutet. Frei übersetzt können wir vom „Leben mit dem Fahrrad“ oder, wenn Sie möchten, von „Erlebnissen auf dem Fahrrad“ sprechen.

„Ich werde nie müde, in Lista mit dem Rad zu fahren. Die Natur und das Gelände sind hier so abwechslungsreich. Ich entdecke immer etwas Neues“, sagt Anne L. Kolnes, die in der Vormittagssonne eine kleine Radtour unternommen hat.

Wir treffen sie auf Vita Velos erstem Abschnitt auf Vest-Lista. Der Radweg verläuft auf geschotterten Wegen durch Landwirtschaftsgebiete und Weideflächen. Wir radeln an Kühen und Schafen, süßen Kälbern, neugierigen Alpakas und kleinen neugeborenen Lämmern vorbei, während wir den Duft von Feldblumen und Meer einatmen.

Anne L. Kolnes sykler Vita Velo på Lista
Anne L. Kolnes sykler Vita Velo på Lista.
Photo: Camilla Høy

Anne L. Kolnes

Rastplätze mit Logo

Für den ersten Kilometer des markierten Radweges brauchen wir über eine Stunde, denn hier gibt es so viele Tiere, die gestreichelt werden müssen und so viele Margeriten und Rotklee, die gepflückt werden müssen.

Wir gönnen uns den kleinen Umweg nach Verevågen, einem der ältesten Häfen von Lista. Dort gibt es eine bezaubernde Reihe alter und rustikaler Bootshäuser. Verevågen war ein guter und sehr wichtiger Hafen für lokale und auswärtige Fischer. Wenn es besonders schlimm stürmte, diente er als Nothafen und wurde auch fleißig von den Lotsen genutzt.

In Verevågen finden wir auf dem Weg zum Leuchtturm von Varnes auch einen von Vita Velos vielen Rastplätzen. Diese Rastplätze sind deutlich mit dem Vita-Velo-Logo gekennzeichnet, um so den Unterschied zwischen öffentlichem und privatem Grund hervorzuheben.

Ganz außen an der Kaikante steht eine Vita Velo Bank, auf der Sie sich setzen und die reiche Vogelwelt von Verevågen ansehen können. Hier sind es hauptsächlich Watvögel, Enten und Kormorane. Wenn Sie Glück haben, können Sie hier auch magische Lichtverhältnisse erleben.

Sjøbodene i Verevågen på Lista
Sjøbodene i Verevågen på Lista.
Photo: Camilla Høy

Verevågen, einem der ältesten Häfen von Lista

Langhaus und Phallussymbol

Wir fahren weiter. Jetzt geht es durch dörfliche Siedlungen in Stave und Vere. Dort lohnt es sich, einen genauen Blick auf die besondere Bebauung und Architektur zu werfen. In Stave sind die Bauernhöfe in Form von Haufen angelegt, daher der Name Haufendorf. Vere hingegen ist ein typisches Straßendorf. Dort liegen die Gebäude in reih und Glied entlang der Straße. Charakteristisch für dieses Gebiet sind die vielen Langhäuser, die sich dadurch auszeichnen, dass Wohnhaus und Stall in einem gemeinsamen Gebäude untergebracht sind. So konnte man im Winter von der Wärme der Tiere profitieren. Die Wurzeln dieser Bautradition lassen sich bis in die Eisenzeit zurückverfolgen und Lista ist einer der wenigen norwegischen Orte, in denen diese Tradition so gut erhalten ist.

Von Vere aus können Sie einen weiteren Abstecher machen, der Sie zum Vita Velo-Rastplatz bei Stavestø führt. Von hier aus ist es nicht mehr weit nach Sausebakk mit seinen vielen Grabhügeln aus der Eisenzeit. Hier finden Sie auch das Fruchtbarkeitssymbol Vana oder den Penisstein, wie er umgangssprachlich genannt wird.

Kuene elsker løvetann. Sykkelruten Vita Velo i Farsund
Kuene elsker løvetann. Sykkelruten Vita Velo i Farsund.
Photo: Camilla Høy

Spaß stoppt für die Kinder!

Kriegsgedenkstätten und Felszeichnungen

Nach Stave und Vere radeln wir auf einer asphaltierten Straße in Richtung Museum in der Festung Nordberg. Die Festung wurde 1942 von der deutschen Besatzungsmacht angelegt. Das Fort ist herrlich gelegen und bietet einen Panoramablick auf das Meer und das Listalandet. Hier können Sie sich die ursprünglichen deutschen Gebäude ansehen, auf Entdeckungsreise in Schützengräben gehen und die Reste der großen Geschütze und der Radaranlage für die großen Geschütze und der Radaranlage betrachten. Das ausgefallenste Gebäude ist die Kantine mit den Wandmalereien, die das Leben der Soldaten und Seeleute darstellen. Der Maler war einer der deutschen Soldaten, die im Lager ihren Dienst geleistet haben.

In der Festung befindet sich auch ein neueres Informationsgebäude mit Ausstellungen, Aktivitäten für Kinder und Museumsshop.

Wir gönnen uns im Museumscafé einen wohlverdienten Pfannkuchen und ein Eis, bevor wir den Weg in Richtung des Penne-Feldes mit seinen prähistorischen Funden herunterfahren. Dort schlängeln sich zahlreiche restaurierte steinerne Zäune durch die atemberaubende Kulturlandschaft. Auf dem Jærberg befinden sich einige der berühmtesten Felszeichnungen Norwegens. Es gibt dort 25 Schiffsfiguren und 70 Schalensteine/Vertiefungen in den Steinen, die aus der Bronzezeit stammen.

Etwas unterhalb, ganz außen zur Öffnung zum Meer hin liegt etwas abseits das Wind und Wetter ausgesetzte Dorf Jølle. Dort haben einige Menschen ihren festen Wohnsitz. Dazu gibt es Ferienhäuser, einen Kindergarten, einen Bauernhof, einige Fischerboote und ein Architekturbüro. Hier können wir auf die Kiesstrände im Süden und die steilen Klippenstrände im Westen blicken. Hier beginnt auch der Aufstieg in Richtung Rudjord, bevor wir Richtung Varnes abdrehen und schwingt und drei Kilometer durch das Vorgebirge weiterfahren.

Ingeborg Los

In Varnes müssen wir von unseren Fahrräder absteigen und den letzten Kilometer durch die karge Landschaft zum Leuchtturm gehen. Hier wurde in einem Betongebäude auf dem Leuchtturmhügel ein Rastplatz eingerichtet, in dem man vor Wind und Wetter Schutz suchen kann.

Auf einer Bronzetafel steht die Geschichte von Ingeborg Los, der Magd, die sich den Befehlen des Leuchtturmwärters widersetzte und das englische Dampfschiff Neptun an einem stürmischen Wintertag 1852 aus Seenot gerettet hat. Als Dank wurde sie gefeuert und musste ein Leben in Schande führen.

Der englische Kapitän hingegen ehrte Ingeborg Osmundsdatter, indem er ihr eine wunderschöne Perle schenkte. Die Künstlerin Borghild Rudjord Unneland hat diese Perle in die Bronzetafel eingearbeitet. Sie hat auch eine Bronzekopie von Ingeborgs Holzschuhen angefertigt. Sie stehen auf einem Überrest der Treppe des Leuchtturms, und Sie können die Schuhe natürlich gerne anprobieren.

Varnes fyr på Lista
Varnes fyr på Lista.
Photo: Hilde Synnes Drønen

Varnes Leuchtturm in Lista

Die Rückfahrt

Wir sind lange am Leuchtturm sitzengeblieben und haben den Blick auf den Listafjord, Hidra und Anabeløy genossen, während wir von einer Klanginstallation wunderschönen Liedern über das Meer gelauscht haben. Von hier aus können wir auch zu unserem Ausgangspunkt, dem Leuchtturm von Lista, schauen, und jetzt ist es wirklich Zeit, zurückzukehren.

Die Rückfahrt verläuft überraschend zügig. Wir kommen in weniger als einer Stunde wieder beim Leuchtturm von Lista an. Unser Kleinster in der Fahrradgruppe ist 10 Jahre alt. Er hat die 30 Kilometer lange Vita Velo-Route auf einem ganz normalen Fahrrad ohne Murren zurückgelegt. Wenn selbst der kurz angebundene Teenager auf dem Elektrofahrrad von einem Ohr zum anderen grinst und zugibt, dass das Spaß gemacht hat - dann ist die Sache klar: Wir werden auch im nächsten Sommer auf dem Vita Velo Vest-Lista radeln.

Vita Velo logo
Vita Velo logo.
Photo: Hilde Synnes Drønen

Über Vita Velo

Vita Velo ist ein Pilotprojekt, bei dem der Fokus auf Architektur, Natur und Kultur in Kombination mit der Freude am Radfahren auf sicheren und ausgeschilderten Routen mit guten Informationen und Rastplätzen entlang der Route liegt.

Bei dem Projekt erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Farsund, der Kreisgemeinde Vest-Agder und der staatlichen Behörde für das Straßenwesen. Ziel ist eine verstärkte Fahrradnutzung und einer Hervorhebung der Architektur und der Qualitäten der Standorte.

Hier können Sie mehr über Erlebnisse in Farsund und Lista erfahren

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